oder warum wir immer weniger wissen

In Zeiten von Facebook, Instant Messenger und Co. scheint es gerade so, dass die Menschen, die eigentlich aufgeklärt und intelligent handeln sollten sich eher zum Gegenteil entwickeln. Es liegt anscheinend in der Natur des Menschen aus allen Machbaren immer nur die destruktiven Seiten zu fördern.

Anstatt sich über die social Networks mit gleichgesinnten zusammen zu tun und gemeinsam an Forschung und Entwicklung teilzuhaben, scheint es einigen nur daran gelegen, diese Medien zu verbieten, zu zensieren oder zu verteufeln. Da sind zum Einen diejenigen, die nichts besseres zu tun haben, als sich unter falschen Namen in das Leben eines anderen einzuschleichen um diesen zum Selbstmord zu treiben. Wie nicht vor allzulanger Zeit bei MySpace passiert.
Man fragt sich dabei natürlich ist es wirklich so einfach einen anderen Menschen zu manipulieren? In der Politik geschied dies jeden Tag. Hier kommt natürlich die Frage auf, wie dies passieren konnte. Mal ehrlich, im Grunde ist die Gesellschaft dafür schuld. Immer wieder fordern Politiker und Verbände, dass die Medienkompetenz der Kinder und Jugendliche gestärkt werden muss. Schön und gut, aber was ist mit den Eltern. Es sind immer die Minderjährigen, die an die neuen Medien herangeführt werden sollen. Was ist mit den Erwachsenen? Die sollten viel mehr geschult werden. Gerade hier scheint die Medienkompetenz komplett zu fehlen. Außerdem, wer soll den Kindern die Kompetenz beibringen, wenn nicht mal Lehrer in der Lage sind, einen Computer korrekt zu bedienen und zu verstehen?
Die Menschen werden von einer Fülle an Informationen überflutet, die sie nicht mehr verarbeiten können oder wollen. Und das in sämtlichen Bereichen des Lebens.

Auch in anderen Netzwerken wird immer wieder von Missbrauch der Daten gesprochen. Die Daten werden analysiert und für Werbung oder kriminelle Handlungen missbraucht (siehe z. B. pleaserobme.com). 
Ich will nicht bestreiten, dass es nicht auch gute Seiten gibt, aber es ist wie mit der Kernenergie oder dem Schwarzpulver. Eine Waffe hat noch nie einen Menschen getötet, es waren immer Menschen, die andere Lebewesen töten.
Das Internet verkommt immer mehr zu einem informellen Müllhaufen. Sucht man z. B. als Programmierer mal eine Lösung zu einem Problem, findet man entweder tote Links oder Foreneinträge wie: „suche gefälligst richtig bei google“, „hier der Link“ (der auf eine tote Seite führt), oder so tolle Sachen wie: „ja, das Problem habe ich auch“ oder „danke, hab es hinbekommen“ (ohne kurze Lösungserklärung).
Es gibt so viele wissenschaftliche Forschungen, die meisten sind nicht mal öffentlich zugänglich, da es ja wieder um Geld geht. Ein anderer könnte die Forschungsergebnisse stehlen. Daher wird alles geheim gehalten. Wenn etwas veröffentlicht wird, dann nur teilweise oder aber es gibt Witzbolde, die absichtlich falsche Informationen in Umlauf bringen. Wie schnell so etwas geht, sieht man immer wieder, wenn z. B. Seiten von Fußballvereinen gehackt wurden. Selbst die Journalisten recherchieren nicht mehr richtig, und schon steht eine vom Hacker erfundene Schlagzeile plötzlich in der Zeitung. 
Da so gut wie jede Forschungseinrichtung ihre eigenen Ablagesysteme benutzen, von denen die meisten nicht einmal untereinander kompatibel sind, ist auch hier der Informationsaustausch gestört Die Bibliotheken benutzen z. B. unterschiedliche Methoden zur Organisation. Forscher kennen sich nur auf ihrem Gebiet aus. Nur wenn sie per Zufall von einem Bekannten etwas erfahren, geht der größerer Zusammenhang auf. Oder man versucht die Ergebnisse des Kollegen zu diskreditieren. Selbst wenn sich die Diskredition als falsch herausstellen sollte, davon berichten die Medien dann nichts, es interessiert sowieso keinem.
Die Streitigkeiten über das Urheberrecht sind zwar nicht völlig verkehrt, aber warum sollen wissenschaftliche Texte oder Forschung nicht der Welt zur Verfügung stehen? Unser System kränkelt und das ziemlich stark. Die einen behaupten wir haben eine globale Erderwärmung, die NASA behauptet aufgrund der fehlenden Sonnenaktivitäten wird die Erde kälter und es könnte in Europa sogar zu einer neuen Eiszeit kommen.
Warum können wir nicht zusammen arbeiten, ein gemeinsames Ziel der Wissensbeschaffung anstreben?
Was ist mit den Leuten, die sich von Hartz IV durchfuttern lassen? Haben die wirklich schon aufgegeben sich zu intelligenten Wesen zu entwickeln? Während sich arbeitende Menschen der Mittelschicht abrackern müssen, um mal ins Kino oder ein Spaßbad gehen zu können, verlangen solche Menschen es kostenlos zu bekommen? Weil sie sonst nicht wissen was sie machen sollen? Wenn der Wäschetrockner kaputt geht, muss der Staat einen neuen finazieren? Warum? Macht er für die arbeitenden Menschen auch nicht. Die müssen nämlich einen Kredit aufnehmen, es abbezahlen oder die Wäsche zum Trocken einfach aufhängen!
Menschen, die keine Ahnung haben, wie es ist in einem Katastrophengebiet um sein überleben zu kämpfen. Diese, oder die Reichen, die sich den Krieg vom Sofa ansehen, sie leben in einer anderen Welt als ich. Sie wollen gar nicht wissen woher wir kommen und schon gar nicht wohin wir gehen. Jeder, der den Film Idiocracykennt, weiß wovon ich spreche.
Es stimmt mich traurig, zu sehen, wie Mutter ihre Kinder weggeben oder umbringen. Viel schlimmer finde ich jedoch die Männer, die zum Teil genau dies den Frauen einreden.
Die Menschen sind schwach, sobald sie mit Neuem in Kontakt treten. Sie sind überfordert, mit allem, was ihr Weltbild verändern würde.
Und genau dies meinen einige ebenfalls zu wissen und versuchen sämtliche Erkenntnisse zu filtern und zurückzuhalten. Damit meine ich nicht nur die Ägyptologen, die im Verborgenen die Pyramiden von Gize untersuchen. Wovor haben sie Angst? Warum schliessen sie die Öffentlichkeit aus? Haben sie Angst etwas zu finden, was nicht in ihr Weltbild passt? Warum werden die Forschungsergebnisse nicht öffentlich gemacht? In allen Bereichen? Warum soll sich nicht jeder selber ein Bild machen? Weil die Menschen eben doch nicht intelligent sind. „Ein Mensch ist intelligent – Ein Haufen Menschen sind dumme, gefährliche Tiere, das wissen sie.“ (Zitat: Men in black).
Kann ich mit Veränderungen umgehen? Ich hoffe es. Aber ich bin Programmierer, arbeite mit Variablen und denke, dass auch mein Leben und Handeln von sehr vielen Variablen bestimmt wird. Ändert sich Eine, passen sich die Anderen entsprechend an. Ich habe meine eigene Sicht auf die Welt und ich zwinge niemanden dazu meine Sicht zu teilen. Wir sollten alle eine freie Meinungsbildung haben. Jeder muss erstmal mit sich selber ins Reine kommen, bevor er mit der Gesellschaft ins Reine kommen kann. 
Erst wer lernt, dass die Gesellschaft nicht aus Konkurenten besteht, sondern aus gleichberechtigten Partnern, die ein Ziel verfolgen, wird erkennen, wie sehr sich die Menschheit auf dem falschen Pfad befindet. Ein kluger Mann hat mal gesagt, dass ein Gefäß erst geleert werden muss, damit Neues hinein passt.
Vielleicht ist eine bevorstehende Umpolung des Erdmagnetfeldes genau das, was er gemeint hat? Ein globaler Reset vielleicht?