oder der Film 2012 ist nicht genug

Langsam kann ich es nicht mehr hören, sehen und lesen. Der Klimawandel ist da. Lange habe ich mich auf die globale Erderwärmung gefreut. Und damit war ich nicht der Einzige. Viele fanden den Winter in Hamburg zu kalt, milde Temperaturen wären doch nicht schlecht.
Doch, wir müssen etwas gegen den Klimawandel unternehmen. Wir? Nein, nicht wir, nur die arbeitende Bevölkerung. Die Reichen sind ausgenommen, für die armen Sozialfälle kommen wir ja auch auf.
Schön, dass man sich die Tage in Kopenhagen trifft. 

Ein Artikel auf der Seite spiegel-online.de fand ich ziemlich gut. Nicht nur, dass das Vorgehen gegen CO2 eigentlich total sinnlos ist, solange noch über Bio-Kraftstoffe diskutiert wird, nein, alleine dieser Klimagipfel kostet schon weit mehr CO2, dass sie es lieber hätten bleiben lassen. Tausende sind angereist, wie? Mit dem Flugzeug oder Auto oder der Bahn? Alle haben ihre Computer dabei, es gibt riesige Leinwände und Greenpeace fährt mit ihren Motorbooten herum. Würden stattdessen Ruderboote eingesetzt, wäre vermutlich nicht nur der Umwelt und dem Klima geholfen, nein auch einige der Mitglieder würden gleichzeitig ein paar Pfunde verlieren. Aber wer will das schon? Die ganze Sache dann mit Elektroautos auszustatten, ist auch niemanden so richtig in den Sinn gekommen. Und, wir könnten ja mal mit einem guten Beispiel vorangehen und den Motorsport abschaffen. Was da an CO2 verbraucht wird, ein Skandal!
Mal ehrlich, solange die Menschen die drei Grundsätze Faulheit, Dummheit und Gier befolgen, wird es eh wieder nur darauf hinauslaufen, dass sich einige durch die Beschlüsse noch reicher machen, um dann mit dem SpaceShipTwo ins All zu fliegen. Wieder ein Schritt in die falsche Richtung. Dieser Raumflug, für gerade mal fünf Minuten Schwerelosigkeit kostet zurzeit 135.000 Euro und ist nicht gerade klimafreundlich mit dem Trägerflugzeug und dem eigentlichen Raumschiff.
Die Diskussionen über das Rauchverbot könnten sofort beendet werden. Erstens es gefährdet die Gesundheit, zweitens es verursacht unnötiges CO2. Ich glaube nicht, dass das auf der Konferenz berücksichtigt wird.
Auch der Plan Mexiko-Stadt als Vorreiter des Klimaschutzes zu feiern, halte ich für Übertrieben. „Wir machen das Autofahren immer teurer, indem wir Steuern erheben und Parkgebühren einführen“, sagt Ebrard, erster Bürger der Stadt Mexiko. Dazu kann ich wiederum nur sagen: „Willkommen im Mittelalter und der Klassengesellschaft!“. Wie man wieder sieht schaffen es die Menschen nicht aus der Geschichte zu lernen. Bereits die Studiengebühren sind doch schon ein Schritt in diese Richtung. Wissen ist Sache der Reichen, die es sich leisten können. Auto fahren ebenfalls. Soll der Pöbel doch zu Fuß gehen, oder sich in den öffentlichen Verkehrsmitteln von Pennern oder gewaltbereiten Jugendlichen transalieren lassen und mit der Schweinegrippe anstecken.
Aber an richtigen Alternativen sind die „Macher“ ja nicht interessiert. Warum will z. B. der Iran immer noch Atomkraftwerke bauen? Nicht um damit Strom zu erzeugen, nein, er will Atomwaffen. Ich weiß nicht, ob ihm schon mal jemand den Vorschlag unterbreitet hat, ein oder mehrere Solarkraftwerke zu bauen. Gerne dürften dabei auch deutsche Ingenieure helfen. Aber saubere Energie? Nein, damit kann man keine Waffen bauen, oder doch? Gerade in den Ländern, in denen die Sonnenscheindauer dafür ausgelegt ist, Solarkraftwerke zu bauen, werden lieber dabei unterstützt alte, klimafeindliche Kraftwerke zu bauen. Warum? Weil die Dinosaurier aus der Öl-Welt immer noch zu mächtig sind und durch ihre Gier getrieben werden. Vielleicht begreifen sie es in naher Zukunft, dass sie vom Aussterben bedroht sind. Das Kindergartengetue muss endlich mal aufhören. Es geht hier nicht darum sich zu bereichern oder noch reicher zu werden. Es wäre so einfach, wenn unsere Milliardäre einfach auf ein oder zwei Jachten verzichten würden und die dadurch gesparten Milliarden in gerade diese sinnvollen, erneuerbaren Energien stecken würden.