oder warum man nicht Opfer sein sollte

Immer wieder hört und liest man in den Nachrichten von Gewalttaten, sei es durch Einzelpersonen oder Gruppierungen allermöglichen Art. Solche Meldungen werden von mir schon fast nicht mehr zur Kenntnis genommen, allerhöchsten ein: „Och, wieder eine…“. Es gibt Vergewaltigungen, Morde, Überfälle, Geiselnahmen und noch vieles mehr.

Was mich am meisten ärgert, ist die Tatsache, dass das Opfer selber schuld hat. Warum laufen die Mädels auch so halb nackt herum. Warum takeln sich die elfjährigen Mädchen so auf und machen auf Dorffesten im betrunkenen Zustand irgendwelche Männer an?
Es ist aber die Gesellschaft, die komplett versagt hat und nicht diese Opfer. Wenn der Rettungsdienst eine dreizehnjährige stockbesoffen aufgreift, ihre Freundin die ganze Zeit rumheult, dass sie auf keinen Fall ins Krankenhaus oder gar die Eltern verständigen dürfen, frage ich mich warum nicht? Tja, die Eltern wussten nichts von dem Saufgelage und hätten es auch nicht erlaubt. Verständlich. Frage ist nur, warum wussten die Eltern der Freundin nicht, wo sie hingehen?
Vor einiger Zeit habe ich im Kino eine Werbung für mehr Verantwortung für Kinder und Jugendliche gesehen. Dort sprach man sich dafür aus, dass diese ja bereits früher Reifer werden. Durch die Hormonbehandlung unseres Essen mag das in körperlicher Hinsicht vielleicht sogar stimmen, doch leider sind viele Menschen bis 25 Jahren ebenfalls noch nicht in der Lage Verantwortung zu übernehmen (viele über 25 übrigens auch nicht). Ich will jetzt nicht alle in einen Topf werfen, es gibt durchaus Unterschiede. Aber, viele der Jugendlichen wollen keine Verantwortung übernehmen. Sei es aus Dummheit oder auf Grund von fehlender Lebensperspektive. Auf Abi-Reisen gibt es Flat-Rate Parties, es werden andere Menschen angepöbelt und auch anderweitig belästigt. Man muss sich nur mal die Engländer auf Kreta ansehen. Gewalt herrscht überall. Aber, wenn man sich dann wehrt, ist man der böse.
Der Täter war während der Tat betrunken und nicht zurechnungsfähig, deswegen erhält er eine mildere Strafe. Statt zu heiraten zerstückelt man halt seine Verlobte und was bekommt man dafür? Zum Beispiel sechs Jahre Haft. Was??? Habt ihr einen Hackenschuss? Wenn er keinen Alkohol verträgt, muss er sich zurückhalten, das ist Verantwortung. Und wenn er dann ein Verbrechen begeht, dann sollte er nicht milder bestraft werden, sonder im Gegenteil, härter. Er hat die Verantwortung vergessen. Außerdem warum bekommt der Täter psychologische Behandlung? Die die Steuerzahler noch bezahlen müssen, weil er arbeitslos ist? Was bekommt das Opfer? Es ist tod oder muss halt selber sehen, wie es zurecht kommt. Dafür kann ein Täter aus dem Gerichtssaal aufs Dach fliehen. Bekommt dann sogar Tee und Kuchen, damit es ihm auch ja gut geht. Was soll das? Da braucht doch nur eine Gruppe Polizisten hoch, und zack überwältigen. Nein, das geht nicht, er könnte verletzt werden oder vom Dach springen.
Von den kriminellen Kindern, die zur Resozialisierung nach Australien oder sonstwo geschickt werden, will ich gar nicht weiter anfangen. Ich konnte als Kind auch nicht nach Australien. Hätte ich ein paar Autos knacken sollen, um auf Kosten des Staates einen schönen Urlaub zu bekommen? Was ist mit dem Spruch „Eltern haften für ihren Kinder“? Der gilt wohl nur für die Mittelschicht. Die Reichen bekommen mildernde Umstände, die Sozialhilfeempfänger können eh nicht bezahlen.