Es gibt wohl kam ein Thema, was zurzeit von den Medien und Politikern mehr genannt wird, als den Klimawandel. Wo ist er? Das Frage ich mich.
Gerade wieder bei einem Radiosender gehört: „Heute sechs Stunden Sonne, am Abend vereinzelt Regen.“. Tja, leider war es bereits bewölkt und hat den ganzen Tag geregnet. Wenn die Meteorologen nicht mal einen Tag korrekt voraussagen können, wie wollen sie dann den Klimawandel bestätigen?

In Hamburg fallen drei Schneeflocken, die Bildzeitung schreibt: „Schneechaos in Norddeutschland“. Gut, in den letzten Jahren sind mehr Autos unterwegs und es gibt immer mehr Menschen, die nicht richtig Auto fahren können. Gerade die sollten lieber bei so einem Wetter zu Hause bleiben oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen, statt den Verkehr zu behindern.
Ich kann mich leider an das Jahr 1979 nicht mehr erinnern, doch aus Berichten und alten Kinderfotos von mir, habe ich feststellen können, das in Hamburg und Umgebung meterweise Schnee lag. Das war, könnte man sagen, ein Schneechaos. Nicht das was wir seit 2000 erleben, das ist, wenn überhaupt mal ein normaler Winter. Einziges Problem: Die Räumdienste sind zu spät unterwegs gewesen, klarer Fall von schlechtem Management. Es sind halt zu viele Theoretiker in den Führungspositionen, die von der Praxis keine Ahnung haben. Wie auch, von der Schule ins Studium und dann in den Beruf als Führungskraft. Kann ja nicht funktionieren. Da ist ne klassische Ausbildung eventuell besser, aber das ist ein anderes Thema.
Zurück zum Klimawandel. In den letzten Sommern war es zu warm. Hmm, finde ich gut, wir hatten ja auch kalte Winter, zwischendurch. Und es ist nicht außergewöhnlich, das es mal innerhalb von Jahrzehnten Schwankungen gibt. Anfang des 20. Jahrhunderts wäre die Elbe im Sommer beinahe ausgetrocknet. Damals hat keiner geschrien: „Der Klimawandel ist da!“. Nein, so etwas kommt vor. Außerdem, gerade am 10. August 2007 stand es wieder im Hamburger Abendblatt: „Minusrekord am Nordpol“. Schade nur, dass genau in dem Einleitungstext steht: „Noch nie seit Beginn der Observationen um 1980 war die Eisfläche so klein“. Seit 1980! Mein Gott, das sind ja fast 30 Jahre! In einem so großem Zeitraum hat sich so viel verändert.
Aber: Ist ihnen mal aufgefallen, das die Gletscher in Nordeuropa nach der letzten Eiszeit verschwunden sind? Nein? Oh, hätten die Neandertaler doch besser auf Umweltschutz gebaut… Die Klimazonen der Erde und auch die Kontinente verschieben sich. Wie sonst hätte die Antarktis früher einmal eisfrei werden können, bzw. wieso ist sie jetzt mit Eis bedeckt? Auch der Arktis war nicht immer mit Eis bedeckt. Hab ich zu mindestens mal in der Schule gelernt.
Heute wird das, was eigentlich normal ist, auf einmal der Schuld der Klimasünder zugeschrieben. Und wer muss am meisten machen? Die Europäer. Toll, die die sich schon länger um Umweltschutz bemühen sollen nun alles tragen? Warum nicht die USA? Nein, die fahren weiter ihre 20 Liter Autos. Und China mit der größten Bevölkerung? Nein, das können wir nicht verlangen. Auch von Russland nicht. Europa muss weiter reduzieren, damit die anderen Kontinente weiter machen können.
Die Politiker nutzen natürlich wieder die Gunst der Stunde, um neue Steuern zu erfinden. Die Sekt-Steuer, einst eingeführt um die Kriegsflotte zu finanzieren, gibt es heute noch. Und der Solidaritätszuschlag? Müssen wir immer noch zahlen, damit Haushaltslöcher gestopft werden können, die nichts mit dem Aufbau Ost, der schon lange zu Ende ist, zu tun hat.
Und nun die Umweltsteuer. Alles soll modernisiert werden. Warum? Sollten die anderen Kontinente nicht mal auf unseren Stand der Technik kommen? Dann wäre schon mehr als die Hälfte erledigt. Bis die unser Niveau erreicht haben, sind wir schon wieder viel weiter.
Nein, die Umwelt-Steuer soll Taschen füllen. Nicht die, die das Geld benötigen, nein, die Taschen der Politiker, die dann von ihrem Chauffeuren mit den großen Autos durch die Gegend gefahren werden. Sie müssen sich keine Gedanken um Umweltschutz machen, warum auch? Man kann über vieles Entscheiden, solange es nicht für einen selbst negative Auswirkungen hat.